Zurück zur Startseite
Kurz & Klar

Flughafenstreik legt Deutschland lahm: 510.000 Reisende betroffen

Karikatur: Leere Flughafenterminals, gestrandete Passagiere

Chaos an deutschen Flughäfen: Ver.di-Streik legt den Flugverkehr lahm.

Was ist passiert?

Am 14. Januar 2026 haben Flughafen-Beschäftigte an 13 großen deutschen Flughäfen gestreikt. Das Ergebnis: Mehr als 3.400 Flüge wurden gestrichen. Etwa 510.000 Reisende konnten nicht fliegen.

Betroffen waren: Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund, Hannover, Bremen und Leipzig/Halle.

Der Streik dauerte 24 Stunden und legte die Flughäfen fast komplett lahm.

Das Wichtigste in Kürze

  • 3.400+ Flüge gestrichen
  • 510.000 Passagiere betroffen
  • 13 Flughäfen lahmgelegt
  • Ver.di fordert 8% mehr Lohn (oder mindestens 350€/Monat)
  • Nächste Verhandlung: 26. März – weitere Streiks möglich

Warum wird gestreikt?

Die Gewerkschaft Ver.di vertritt die Beschäftigten – also Sicherheitspersonal, Gepäckabfertigung und Check-in-Mitarbeiter. Sie fordern:

  • 8 Prozent mehr Lohn – oder mindestens 350 Euro mehr im Monat
  • Höhere Zulagen für schwere Arbeit
  • Mehr Urlaubstage

Die Arbeitgeber sagen: „Das können wir nicht bezahlen. Viele Flughäfen kämpfen noch immer mit den Folgen der Corona-Pandemie."

Ver.di sagt: „Unsere Leute haben während Corona durchgehalten. Jetzt brauchen sie faire Bezahlung."

Warum ist das wichtig?

Deutschland ist eine zentrale Drehscheibe für Flüge in Europa. Wenn Frankfurt und München stillstehen, betrifft das nicht nur deutsche Reisende – sondern auch internationale Verbindungen nach USA, Asien und innerhalb Europas.

Besonders hart getroffen: US-Flüge nach New York, Boston, Chicago, San Francisco. Auch Turkish Airlines musste Flüge nach neun deutschen Städten streichen.

Kommt noch mehr?

Ja, möglich. Der 14. Januar war nur ein Warnstreik. Die entscheidende Verhandlungsrunde ist am 26. März.

Ver.di hat angekündigt: Wenn die Arbeitgeber nicht nachgeben, könnten die Streiks eskalieren – vielleicht sogar während der Oster- oder Sommerferien.

Was können Reisende tun?

  • Flugstatus 48 Stunden vorher checken
  • Flexible Tickets buchen
  • Alternativrouten planen (z. B. über Amsterdam oder Zürich)
  • Bei Streichung: Anspruch auf Umbuchung, Verpflegung, ggf. Hotel

Quellen: VisaHQ · Airways Magazine