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Kurz & Klar: Social Media Verbot für Kinder?

Metapher: Kinder vor dem Social-Media-Zaun

Die Frage ist nicht nur: „Ab welchem Alter?“ – sondern auch: „Wie kontrolliert man das überhaupt?“

Viele Eltern kennen das: Ein Kind hängt stundenlang an TikTok, Instagram oder YouTube Shorts. Politik und Experten streiten darüber, ob Altersgrenzen helfen – oder ob das am Ende nur neue Probleme schafft.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland: Im Familienministerium startet eine Expertenkommission zum digitalen Jugendschutz. BMFSFJ
  • Worum es geht: Altersgrenzen und Altersverifikation (also: Nachweis, wie alt jemand ist). BMFSFJ
  • Vorbild Australien: Dort wird über eine harte U16-Grenze diskutiert/berichtet. Sonntagsblatt

Was ist passiert?

Die Bundesregierung will das Thema Jugendschutz im Netz neu aufrollen: Eine Expertenkommission soll Empfehlungen erarbeiten. Dazu zählen auch Vorschläge, ob es Altersgrenzen geben sollte – und wie man sie technisch umsetzt. BMFSFJ

Parallel wird in Deutschland das „australische Modell“ als Beispiel diskutiert: Plattformen sollen U16‑Nutzer ausschließen. Sonntagsblatt YouTube (Australien)

Symbolische Schere schneidet App-Zugang

Eine Altersgrenze klingt simpel – aber die Umsetzung ist kompliziert.

Einfach erklärt: Was ist „Altersverifikation“?

Altersverifikation bedeutet: Eine App muss prüfen, wie alt du wirklich bist. Das kann über Ausweis‑Check, Video‑Ident oder andere Verfahren laufen. Kritiker warnen: Das kann zu mehr Datensammlung führen und ist fehleranfällig.

Auch deshalb gibt es Gegenargumente: Jugendschutz ja – aber bitte ohne riesige Kontroll‑Infrastruktur. Ärzteblatt

Was bedeutet das für dich?

Für Eltern: Es könnte am Ende klarere Regeln geben – aber auch neue Hürden, wenn Kinder sich trotzdem Zugang verschaffen. Für alle Nutzer: Wenn Altersprüfung Pflicht wird, kann das die Nutzung von Apps verändern (mehr Checks, mehr Daten, mehr Sperren).

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