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BSW-Krimi: Kommt der nachträgliche Einzug?

Karikatur: Wagenknecht mit Lupe

Karikatur: Wagenknecht mit Lupe

*Sahra Wagenknecht kämpft um jede Stimme – und den Einzug in den Bundestag.*

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) liefert den Stoff für einen Polit-Thriller. Mit 4,981 Prozent scheiterte die Partei denkbar knapp an der 5-Prozent-Hürde. Es fehlen rund 9.500 Stimmen.

Die wichtigsten Punkte

  • Neuauszählung: Das BSW fordert eine Neuauszählung und argumentiert mit Verwechslungen auf den Stimmzetteln (z.B. mit der Kleinstpartei „Bündnis Deutschland“).
  • Unterstützung: Prominente und Staatsrechtler unterstützen die Forderung. Es geht um ca. 30.000 fragliche Stimmen in 95.000 Wahlbezirken.
  • Friedenspolitik: Inhaltlich kritisiert Wagenknecht den US-Friedensplan als Versuch, die Kosten auf Europa abzuwälzen.

Hintergrund: Was ist passiert?

Das Verfahren liegt beim Wahlprüfungsausschuss des Bundestages. Sollte dieser – oder später das Bundesverfassungsgericht – einer Neuauszählung zustimmen und das BSW die Hürde nehmen, würde das Wahlergebnis nachträglich korrigiert. Mandate anderer Parteien würden wegfallen, die Mehrheit der Großen Koalition könnte wackeln. Sahra Wagenknecht hat sogar Bundespräsident Steinmeier aufgefordert, zu intervenieren.

Analyse: Was bedeutet das?

Das BSW hält sich durch den juristischen Kampf im Gespräch. Sollte ihnen der Coup gelingen, wäre dies ein politisches Erdbeben („Black Swan Event“). Bis dahin bleibt Wagenknecht ihrer Linie treu: Kritik an den USA und Verständnis für russische Sicherheitsinteressen.

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*Quellen: Wahleinspruch BSW, Berichte zur Neuauszählung.*