Pflegende Angehörige: Ruf nach mehr Unterstützung
Pflegende Angehörige tragen oft mehr Last, als sie bewältigen können.
Pflegende Angehörige geraten oft an ihre Grenzen: Wer plötzlich Pflege organisiert, reduziert Arbeitszeit, verliert Einkommen – und steht schnell unter enormem Druck. Im Bundestag ging es in der Fragestunde um genau diese Fälle. YouTube 03:38:32
Die wichtigsten Punkte
- Das Problem: Pflege und Beruf kollidieren oft – Betroffene reduzieren Arbeitszeit und riskieren finanzielle Folgen.
- Die Frage im Bundestag: Was plant die Bundesregierung, damit pflegende Angehörige nicht allein gelassen werden? YouTube 03:38:32
- Die Antwort: Die Regierung verweist u.a. auf das Pflegezeitgesetz – und darauf, dass vieles von der Haushaltslage abhängt. YouTube 03:39:09
Was ist passiert?
In der Fragestunde wurde thematisiert, dass pflegende Angehörige häufig ihre Arbeitszeit reduzieren müssen – mit Folgen für psychische Gesundheit und Altersarmut. YouTube 03:38:32
Die Bundesregierung verwies darauf, dass es bereits Leistungen gibt und man prüfen wolle, wie diese – etwa über das Pflegezeitgesetz – verbessert werden können. Gleichzeitig wurde betont, dass mögliche Verbesserungen an die Haushaltslage gebunden sind. YouTube 03:39:09
„Wir werden auch hier prüfen, inwieweit wir die bestehenden Leistungen, die es ja schon gibt, mit dem Pflegezeitgesetz entsprechend verbessern können.“ — Mareike Lotte Wulf (CDU), Parl. Staatssekretärin (BMFSFJ), im Bundestag · YouTube 03:39:09
Der Weg durch das System: Zwischen Krankenkasse, Rentenversicherung und Pflegekasse verloren.
Was bedeutet das?
Die Debatte dreht sich damit weniger um die Frage, ob es eine Rechtsgrundlage gibt – sondern darum, wie leicht Familien passende Angebote finden, wie gut die Zuständigkeiten zusammenspielen und ob es ausreichend Plätze und alltagstaugliche Entlastung gibt.