Nach tödlichem Angriff: Bahn lädt zu Sicherheitsgipfel
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Die Deutsche Bahn hat für diesen Freitag Vertreter aus Politik, Unternehmen und Gewerkschaften zu einem Sicherheitsgipfel nach Berlin eingeladen. Der Termin folgt auf den tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert unterdessen eine Verstaatlichung des Sicherheitsdienstes der Bahn.
Die wichtigsten Punkte
- Der Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn findet am Freitag in Berlin statt [Tagesschau].
- Auslöser ist der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz [Tagesschau].
- Die SPD-Innenpolitiker fordern einen „Zentralen Objektschutz Bahn“ mit einheitlichen Standards [Süddeutsche Zeitung].
Gewerkschaft fordert Taten statt Worte
Andreas Roßkopf von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht in dem Verbrechen einen erneuten Weckruf. Er forderte die Verantwortlichen in Politik und Behörden auf, endlich zu handeln statt nur Lippenbekenntnisse abzugeben [Tagesschau].
SPD will Sicherheitsdienst verstaatlichen
Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen konkreten Vorstoß vorgelegt. Sie fordert, den Sicherheitsdienst der Bahn zu verstaatlichen und einen zentralen Objektschutz unter dem Dach der Bundespolizei zu schaffen. Ziel sind einheitliche Standards und weniger Schnittstellen [Süddeutsche Zeitung].
Warum das wichtig ist
Der Fall hat die Debatte über die Sicherheit von Bahnpersonal neu entfacht. Viele Zugbegleiter und Busfahrer haben bereits Übergriffe durch Fahrgäste erlebt. Die Forderung nach einem zentralen Sicherheitsdienst unter staatlicher Kontrolle zielt darauf ab, den Schutz der Mitarbeiter zu verbessern und klare Verantwortlichkeiten zu schaffen.