BSW: Neuer Vorstand in Magdeburg
Das BSW traf sich am 6. und 7. Dezember in Magdeburg. Die Partei wählte neue Chefs. Das Wichtigste in einfacher Sprache.
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Das BSW wählte am 6. und 7. Dezember in Magdeburg eine neue Führung.
🗳️ Was passiert?
Das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) hielt einen Parteitag ab. Das ist ein großes Treffen, bei dem die Partei über ihre Zukunft entscheidet. Der Parteitag fand am 6. und 7. Dezember 2025 in Magdeburg statt.
👥 Wer wird der neue Chef?
Zwei Personen sollen die Partei künftig führen:
- Fabio De Masi (50 Jahre): Er war früher Politiker im Europäischen Parlament. Er hat sich mit dem Wirecard-Skandal beschäftigt.
- Amira Mohamed Ali (45 Jahre): Sie ist jetzt schon Parteichefin. Sie kommt aus Niedersachsen und ist Anwältin.
🤔 Was macht Wagenknecht?
Sahra Wagenknecht hat die Partei gegründet. Die Partei trägt ihren Namen. Aber sie will nicht mehr Chefin sein. Sie übernimmt eine neue Aufgabe: die Grundwertekommission. Diese Gruppe soll aufpassen, dass die Partei ihre Grundideen nicht vergisst.
Diskussionen am Rande des Parteitags: Wie geht es weiter ohne Wagenknecht an der Spitze?
📝 Der Name der Partei
Die Partei heißt "Bündnis Sahra Wagenknecht". Manche finden: Das ist zu viel Personenkult. Die Partei hat beschlossen, den Namen zu ändern. Der neue Name wird sein: "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft". Das Kürzel BSW bleibt. Die Änderung kommt aber erst im Oktober 2026.
🏛️ Wo regiert das BSW?
Das BSW ist an zwei Landesregierungen beteiligt:
- Thüringen: Zusammen mit CDU und SPD
- Brandenburg: Zusammen mit der SPD
📊 Die Zahlen
- Mitglieder: Etwa 15.000
- Bundestagswahl: 4,97% – knapp unter 5%
- Abgeordnete im Bundestag: 6 Personen
💡 Einfach erklärt: Grundwertekommission
Eine Grundwertekommission ist eine Gruppe in einer Partei. Sie passt auf, dass die Partei ihre wichtigsten Ideen nicht vergisst. Wagenknecht soll diese Gruppe leiten. So bleibt sie wichtig in der Partei – auch ohne Chefin zu sein.